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Die TV - Karte im Computer

tv karte
TV-Karte (analog)
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TV-Karten gibt es als Steckkarten für den PCI-Steckplatz oder extern zum Anschluß an den USB-Port. Sie werden unterschieden zwischen analogen TV-Karten und digitalen TV-Karten. Analoge TV-Karten sind preislich bedeutend günstiger und schon ab 50 Euro zu haben. Schon bei diesem günstigen Preis bekommt man meist schon eine Fernbedienung dazu. Auch Stereosound gehört zur Ausstattung. Allerdings haben nicht alle analogen TV-Karten einen eingebauten Tuner. Für die analogen TV-Karten ohne Tuner braucht man also noch einen externen Tuner dazu.

Digitale TV-Karten kosten zwar bei einem Preis ab 120 Euro einiges mehr, bieten aber deutlich mehr wie die analogen TV-Karten. Zum Beispiel kann man mit ihnen die zahlreichen Satellitenprogramme empfangen. DVB-Sendungen (Digital Video Broadcast), die als MPEG 2-Stream übertragen werden, können beim Einsatz einer digitalen TV-Karte direkt als Video-DVD gebrannt werden. Das geht mit den analogen TV-Karten nicht. Zudem bringt die digitale Übertragungstechnik beim Empfang von Radiosendern beste Klangqualität.

Auch die beste TV-Karte funktioniert nur mit der richtigen Software. Darin sollte mindestens die automatische Sendererkennung sowie die Wahl des Aufnahmeformates enthalten sein. Das ist leider noch nicht bei allen digitalen TV-Karten Standart. Oft wird hier gespart und es werden nur Trialversionen der Zusatzsoftware beigelegt.

Videodecoder der TV-Karte

Bei den Videodecodern einer TV-Karte wird zwischen Software-Decodern und Hardware-Decodern unterschieden.

Software-Decoder liefern in der Regel eine bessere Videoqualität als Hardware-Decoder. Das wird man besonders in Verbindung mit einer modernen Grafikkarte bemerken, die Kantenglättung beherrscht. Allerdings haben die Software-Decoder auch einen Nachteil, sie verursachen eine erhebliche CPU-Last. Manche Karten zweigen bis zu 40% an CPU-Power ab. Rechenintensive Programme sollte man daher nicht nebenbei laufen lassen. Wer während der Arbeit nur ab und zu die TV-Nachrichten schauen will, ist mit einer TV-Karte mit Hardware-Decoder besser beraten. Wer jedoch häufig Programme aufzeichnen will und Wert auf hohe Qualität legt, sollte zu einem Modell mit Software-Decoder greifen. Dann gibt es noch digitale TV-Karten wie die externe DEC 3000 von Hauppauge. Bei dieser Karte wird das Signal am Scart-Ausgang über einen Hardware-Decoder und am USB-Ausgang über einen Software-Decoder verarbeitet.