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Der Drucker am Computer

drucker
Drucker Canon i 560

Drucker gehören für die meisten Anwender zu den unverzichtbaren Ausgabegeräten des Computers. Moderne Drucker arbeiten bidirektional. Damit können 2 Dinge gemeint sein. Bidirektional arbeitet ein Drucker, wenn er bei der Hin- und Herbewegung des Druckkopfes druckt. Mit bidirektionalen Arbeiten ist aber auch gemeint, daß der Informationsfluss nicht nur vom Computer zum Drucker geht, sondern auch umgekehrt vom Drucker zum Computer. Der Drucker sendet z.B. solche Dinge zum Computer, wie "Zeichen erfolgreich empfangen", "Papierende", "Druckerfehler" oder den Füllstand der Tintenpatronen.
Bei der Auswahl des Druckers sollte man sich nicht nur am Preis des Druckers orientieren, sondern auch am Preis der Verbrauchsmaterialien, wie z.B. Tintenpatronen, Tonerkartuschen usw. Viele Drucker sind zwar in der Anschaffung günstig, braucht man aber Ersatzpatronen, dann erlebt man oft sein blaues Wunder. Hier kann ein Satz neuer Patronen schon mal fast soviel kosten wie ein neuer Drucker. Am besten, man sieht sich vorher schonmal im Internet oder im Laden um, was auf einem bei einem Patronentausch oder Tonertausch zu kommt.

Druckerarten

Folgende Druckerarten sind am gebräuchlichsten:

  • Nadeldrucker
  • Tintenstrahldrucker
  • Laserdrucker

Nadeldrucker

Bei den Nadeldruckern wird wie bei der Schreibmaschine ein Farbband benutzt. Nadeldrucker gibt es mit 9, 12, 18, 24 und 48 Nadeln. Diese Nadeln werden einzeln angesteuert und schlagen gegen das Farbband. Dadurch erzeugt jede Nadel einen Bildpunkt aus denen das zu druckende Zeichen zusammengesetzt wird. Hieraus folgt, je mehr Nadeln ein Drucker hat um so enger können die Punkte gesetzt werden und umso besser ist die Schriftqualität. Allerdings wird die Qualität der Durchschläge mit zunehmender Nadelanzahl schlechter. Darum sind auch heute 9-Nadeldrucker noch nicht ausgestorben. Nadeldrucker gibt es auch als Farbdrucker, jedoch erreichen sie bei weitem nicht die Farbtreue von Tintenstrahldruckern. Nadeldrucker findet man häufig noch in Firmen. Sie sind billig zu unterhalten und werden besonders als Protokolldrucker benutzt. Als ein Beispiel gelten die Fehlerprotokolle von Anlagen, die sofort und nicht manipulierbar auf Endlospapier ausgedruckt werden. Nadeldrucker werden meist über die parallele Schnittstelle angeschlossen.

Vorteile:

  • hohe Lebensdauer
  • es kann zeilenweise gedruckt werden
  • sie sind wartungsarm
  • Drucken mit Durchschlägen möglich
  • geringe Verbrauchskosten (Farbband)
  • es ist jedes Papier bedruckbar

Nachteile:

  • Lautes Arbeitsgeräusch
  • kein gleichmäßiges Druckbild des Farbbandes im Laufe der Nutzung
  • es können keine Folien bedruckt werden
  • gerastertes Druckbild
  • gegenüber Tintenstrahldrucker schlechtes Farbbild
  • hoher Anschaffungspreis
  • geringe Druckgeschwindigkeit

Tintenstrahldrucker

Beim Tintenstrahldrucker werden einzelne Tropfen Tinte gezielt auf das Papier geschossen. Sie sind die am häufigsten genutzten Drucker im Heimbereich, darum möchte ich hier etwas näher auf die Installation eingehen.
Tintenstrahldrucker werden entweder über die parallele Schnittstelle oder über USB angeschlossen. Manche Tintenstrahldrucker verfügen auch über beide Anschlußmöglichkeiten, wobei hier eine Anschluß über die USB-Schnittstelle bevorzugt werden sollte. Bei modernen Betriebssystemen wird hier schon beim Einstecken des Kabels der Drucker erkannt und der Treiber ist entweder im Betriebssystem schon enthalten oder er kann von der mitgelieferten Treiber-CD des Herstellers installiert werden. Am sichersten geht man, wenn man sich vorher auf der Treiberseite des jeweiligen Herstellers den neuesten Treiber für sein Druckermodell herunterlädt und diesen installiert. Außerdem sollte man noch die druckerspezifische Software installieren, da diese oft spezifische Dienste für den Drucker enthält. Aber auch hier sollte man erstmal beim Hersteller nachschauen, ob vielleicht eine neuere Software angeboten wird.

Bei den Tintenpatronen gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten. Einmal sind die Tintenpatronen und der Druckkopf eine Einheit. Bei der anderen Möglichkeit lassen sich die Tintenpatronen einzeln austauschen. Drucker, bei denen die Tintenpatronen einzeln austauschbar sind, sind zwar meist in der Anschaffung etwas teurer, wer aber viel druckt, für den rentiert sich das nach kurzer Zeit.

Nachfüllen von Tintenpatronen

Tintenpatronen kann man zwar selbst nachfüllen, jedoch rate ich nicht dazu, da man doch einige Kenntnisse braucht. Wenn man etwas falsch macht, kann im schlimmsten Fall die Tintenpatrone im Drucker auslaufen. Das kann zu einer teuren Reparatur oder gar zum Kauf eines neuen Druckers führen.
Gekaufte nachgefüllte Tintenpatronen sind ebenfalls erheblich günstiger als die original Tintenpatronen vom Hersteller. Hier kann es dazu kommen, dass der Drucker merkt, dass die Tintenpatrone nicht original ist und nicht damit druckt, hier muss man einfach probieren.